Die erste Sichtung war am 31. Juli 2025. Nach der Ernte der Wintergerste wurde sofort 100-Tage-Silomais gesät und 35 m³ dünne Schweinegülle pro Hektar ausgebracht. Anfangs sah der Mais gleich aus.

Links im Foto unbehandelte Fläche, rechts behandelt
Anfangs wurde der Mais in den ersten Wochen dreimal bewässert, um einen guten Start zu gewährleisten. Der Unterschied in den Haarwurzeln ist erneut deutlich zu erkennen. Schlussfolgerung: Mehr Haarwurzeln bedeuten eine gesündere Pflanze. Der behandelte Silomais ist weniger ausgereift als der unbehandelte und hat noch Wachstumspotential. Der Kolben des unbehandelten Silomais hat 12 Reihen, der des behandelten Silomais 14 Reihen.



Endergebnis 100 Tage Silomais nach Wintergerstenernte
- Der Kolben hat mehr Reihen, d.h. 14 statt 12 beim unbehandelten Mais.
- Der Kolben ist länger und voller mit Körnern.
- Der Kolben ist noch nicht vollständig ausgereift, also milchreif.
- Erwarteter Mehrertrag des Kolbens: 15–20 %. Dadurch bessere Qualität des Silomaises im Silo. Die Pflanze blieb länger grün und auf dem Stängel ist weniger Rost. Und das bei einer Investition von nur €100,- pro Hektar.






